„Im Zauber der Manege bist auch du ein kleiner Star. Im Zauber der Manege werden Kinderträume wahr. Im Zauber der Manege geh`n die Träume niemals aus. Künstler und Artisten leben für den täglichen Applaus.“
Einige Tage sind nun schon wieder vergangen, seit Alfred Sperlich mit seinem 1. Ostdeutschen Projektzirkus den Sportplatz unserer Schule verließ. Wir sind alle noch immer im Zirkusfieber. Was hier bei uns in der Woche vom 2. bis 6.Juni 2009 passierte, wird bei Kindern, Eltern, Großeltern, Lehrern und Erziehern einen lebenslangen Eindruck hinterlassen. Schon das Aufbauen der Wagen und des gewaltigen Zeltes kam einem kleinen Wunder gleich, mussten doch Zaunfelder des Sportplatzes entfernt werden und das Benutzen der Einfahrten unserer Schulnachbarn sichergestellt werden. Am Dienstag sahen wir das Programm, welches von den Schülern dann übernommen werden sollte. Zweifel kamen auf, die sich nach der Einteilung der Gruppen und der straffen Führung durch die Artisten aber sofort zerstreuten. Plötzlich hatten wir Clowns, Zauberer, Artisten, Seiltänzer, Fakire, Trapezakteure, Schlangenbändiger, Feuerspucker, Dresseure, Tüchertänzer, Akrobaten, Schwertkünstler, Taubenzüchter und Jongleure in der Schule. Es wurde bei allen Aktionen altersübergreifend gearbeitet. Von Anfang an waren die Kinder bei der Sache, begeistert, spontan, super diszipliniert und ständig aktiv. Dann kamen die Kostümprobe, die Generalprobe, die 1. Vorstellung. Die Resonanz der Zuschauer war überwältigend. Riesiger Applaus begleitete die Akteure im Chapiteau. Hier und da sah man Tränen der Rührung fließen. Die 2. und 3. Vorstellung waren komplett ausgebucht. Wir erlebten pädagogische Arbeit, wie sie anspruchsvoller gar nicht sein kann, Integration, Verantwortung jedes Einzelnen, Stolz, Freude, Zuversicht, den Sprung über den eigenen Schatten und Erfolg. Der Projektzirkus Sperlich sollte Pflichtprogramm für jede Grundschule in Deutschland sein. Danke Alfred und Team.
C. Ramdohr, Projektleiterin Juni 2009
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