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AG Hundesport

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In Kooperation mit der Inselschule Töplitz bietet der Hundesportverein Insel Töplitz im Schuljahr 2010/2011 eine besondere Arbeitsgemeinschaft an – die AG Hundesport.

Gemeinsam mit ihren eigenen Hunden können die AG TeilnehmerInnen einmal wöchentlich auf dem Vereinsgelände unter Anleitung durch Sarah Kirsten trainieren. Natürlich darf dabei die Theorie nicht fehlen, sodass einmal monatlich eine Theoriestunde eingeplant ist, in der es um verschiedene Themen rund um den Hund geht – Körpersprache, Sozialverhalten, Abstammung des Hundes vom Wolf, … Dreimal monatlich findet das Training auf dem Platz in der Gruppe statt. Dabei sollen die SchülerInnen lernen, mit ihrem eigenen Hund respektvoll umzugehen. Außerdem stehen auch Fitnessübungen für Hund und Mensch auf dem Plan. Die Hundesportarten THS, BH, Trickdog und Dog Dancing sollen die SchülerInnen und ihre Vierbeiner begleiten. Die Sozialisierung des Hundes steht jedoch an oberster Stelle, sodass die Hunde in der Hundegruppe auch den sozialen Umgang miteinander erlernen können.

Insgesamt geht es jedoch um viel mehr – die Akzeptanz und Toleranz eines andersartigen Individuums mit ganz eigenen, speziellen Wünschen und Bedürfnissen durch die SchülerInnen. Die Arbeit mit Hunden bereichert viele Menschen und lässt sie Dinge erlernen, die auch im zwischenmenschlichen Bereich von Vorteil sind.

Sarah Kirsten (www.hsvinseltoeplitz.de)

10.09.2010 – Das erste AG-Training

Nachdem das letzte Organisatorische geklärt war, konnte es auch schon losgehen – doch nicht etwa, wie vielleicht erwartet und gehofft, sofort mit den Hunden … nein, zunächst hieß es erst mal: Einlaufen … ohne Hund. Nachdem zwei Runden auf dem Platz gedreht worden waren, ging es aber immer noch nicht mit dem Training für die Hunde los … Steigerungslauf, Kniehebellauf, … es schien kein Ende zu nehmen. „Hundesport ist richtiger Sport“, lautete das Motto.
Nach einer kurzen Pause durften dann die Hunde geholt werden und endlich ging es los.
Zunächst wurde sich im Kreis aufgestellt, dann erklärte die AG-Leiterin, was zu tun war – die Hunde sollten auf ihre Hundeführer aufmerksam gemacht werden und dann auf der linken Seite ins Sitz gebracht werden.
Klingt einfach, aber war es das auch?
Bei einigen klappte es sofort, bei anderen wollte es noch gar nicht richtig funktionieren. Das Ganze sollte nun geübt werden und diejenigen, bei denen es bereits klappte, durften die ersten Übungen im Bereich des Turnierhundesports machen.
Dazu fanden sich die SchülerInnen mit ihren Hunden in Zweiergruppen vor jeweils einer Hürde zusammen und übten zunächst, die Hunde hindurchzuführen, während die Stange noch auf dem Boden lag. Der nächste Schritt bestand darin, die Stange auf die geringste Höhe zu legen und dem Hund zu zeigen, dass er darüberspringen könne. Hatte er das begriffen, durfte die Stange höher gelegt werden – der Größe des Hundes angepasst.
Während ein Teil der AG-TeilnehmerInnen das übte, mussten sich andere noch damit begnügen, ihrem Hund das Sitzen beizubringen. Dass dies ein wenig Geduld und Fingerspitzengefühl benötigt, mussten die SchülerInnen nun erkennen. Ein Hund ist schließlich kein Roboter, bei dem man auf Knopfdruck ein Ergebnis erzielt.
Und so verflog die AG-Zeit in Windeseile. Hausaufgaben wurden erteilt und die TeilnehmerInnen verabschiedet. Und für das nächste Training steht der Trainingsplan bereits.

Fotos: Detlev Huber, Töplitz