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Projekt 6. Klasse im Schuljahr 2003/2004 zum Thema:
Kreatives Schreiben
Gedichte selbst verfassen und überarbeiten

„Wir haben sehr viele Gedichte über Tiere, Monate, Jahreszeiten und andere interessante Dinge in unseren Projektstunden verfasst. Dies ist uns so gut gelungen, dass wir eine große Ansammlung toller Gedichte haben. Da wir diese nicht der Öffentlichkeit vorenthalten wollen, bitten wir Sie, ein paar davon zu veröffentlichen”.
Die Schüler der 6. Klasse

Über einen Esel

Ein Esel, der ist ziemlich grau.
Er macht nicht etwa Miau.
Nein, er macht IA
und findet es auch noch wunderbar.
Er steht auf der Weide nur herum,
aber ist deshalb nicht etwa dumm.
Er frisst sehr gerne Gras.
Sein größter Traum: Er will auf den Mars.
Am liebsten trinkt er Wasser,
aber seine Farbe wird dadurch nicht blasser.
Er wohnt in einem Stall.
Eines Tages, da gab es einen Knall.
Die Tür sprang plötzlich auf.
Der Bauer lud ihn auf einen Wagen rauf.
Sie fuhren zu einer Rakete
Der Esel dacht erst: „Eine Fete!“
Er war seinem Traum so nah
und schon waren sie da.
Da saß er nun auf dem Mars,
ohne ein Büschel Gras.
Er sagte: „Hoffentlich ist das nur ein Traum“.
Und zack, da war er wieder im Raum.

Rico Schramm

Katzen

Die Katzen, die sind schnell.
Sie haben ein schönes weiches Fell.
Katzen sind ja so niedlich.
Meist sind sie lieb und friedlich.
Sie jagen gerne eine Maus,
freuen sich immer über ein warmes Haus.
Katzendamen mögen die Kater sehr.
Die Wahl fällt manchmal richtig schwer.
Eine Tür im Dorf steht immer offen.
Die Straßenkatzen können stets darum hoffen,
dass sie ein schönes Heim bald finden.
Sonst werden sie bald verschwinden.
Helfen müssen wir Menschen ihnen,
sonst landen sie auf den Eisenbahnschienen.
Ich finde Katzen ja so süß,
drum sage ich ihnen niemals „Tschüs!“

Ulrike Altendorf

Der Hase

Im März sieht man viele Hasen
mit kleinen Nasen,
die im Walde rasen.
Da will man sie am liebsten jagen,
weil sie an unseren Möhren nagen.
Doch die lieben Tiere, hat jeder gern,
sogar Leute in der Fern.
Jeder mag sie bestimmt,
aber süßer ist noch das Kind.
Hasen als Braten schmecken gut.
Doch die Hasen haben keinen Mut.
Sie trauen sich nicht Stopp zu sagen,
wenn sie in unsere Fallen traben.

Michael Detschades

Löwe

Ein Löwe, der ist super schnell,
im Kopfe aber lang nicht hell.
Er ist mal wild und auch mal faul,
hat aber auch ein großes Maul.
Der Stärkste von allen,
hört auf 30 Meter noch jedes Steinchen fallen.
Im Reich der Tiere ist er der König.
In seiner Obhut sind alle Tiere fröhlich.

Christian Fuhrmann

Der Löwe Möwe

Sein Spitzname ist Möwe,
doch er ist ein starker Löwe.
Man sieht ihn in der Ferne laufen.
Sieht ihn mit anderen Tieren raufen.
Er jagt im Hellen,
gern die Gazellen.
Der Löwe Möwe schläft gern unterm Baum.
Er schläft so oft, das glaubt man kaum.

Sven Klinke

Mein Hund

Mein großer Hund,
lebt sehr gesund.
Er rennt ganz schnell,
schwarz ist sein Fell.
Hat helle Pfoten
Und isst am liebsten Hundeknoten.
Immer wieder singt er Lieder:
Wau, wau und dann plötzlich ein miau.
Mein Hund schnell hinterher,
Katzenjagen fällt ihm nicht schwer.
Auf den Baum ist die Katze abgehaun.
Er kommt zurück, so ganz voller Glück.
Die Katze kommt aber irgendwann wieder
Und singt dann ihre eigenen Lieder.
Das weiß mein Janos genau,
denn er ist ziemlich schlau.
Er ist ganz süß
Und ich sage jetzt: „Tschüs!“

Franziska Geist

Die Katze

Meine Katze ist alt
Und draußen ist es zur Zeit sehr kalt.
Deswegen geht sie nicht oft raus.
Doch drinnen ist auch eine Maus.
Sie drängt die Maus in die Eck.
Die Maus findet trotzdem einen Fleck.

Sie hetzen durchs Haus bis keiner mehr kann
Und die Maus fragt ganz freundlich an:
„Hay, Katz lasst uns Frieden schließen.
Siehst du draußen die Blumen sprießen?“
„Ach ja, die Blumen sprießen.
Ja, lasst uns Frieden schließen und die Tage genießen.“

Benjamin Petrick

Pferde

Pferde, die sind ja so niedlich
Und meistens sehr friedlich.
Sie sind alle sehr schnell,
und haben warmes, weiches Fell.
Oft bleiben sie steh`n,
um sich umzusehn.
Wenn sie dann aber kämpfen –
um eine Stute,
ist mir nie wohl zu Mute.
Ein freudiges Wiehern ist zu hören –
Beim Springen.
Ich möcht` vor Glück dann ganz –
laut singen.
Bin ich so richtig froh,
dann ist mein Pferd es ebenso.
Es liebt die frischen Möhren,
und kann sehr gut hören.
Wenn ich es rufe,
macht es flinke Hufe.
Pferde mag ich sehr,
deshalb ist eine Trennung schwer.

Jennifer

Hase

Mein kleiner süßer Hase,
hat eine drollige Stupsnase.
Er hat zwei lange Ohren,
die manchmal auch schon froren.
Er isst sehr gerne Möhren,
und kann sehr schlecht hören.
Er ist kuschelig, weich und warm,
und dabei ganz zahm.
Er ist sehr flink und schlau,
und hat ein Fell, so grau.
Er ist sehr niedlich,
und stets so friedlich.
Ich finde ihn so süß, so klein.
Sehr ungern lass ich ihn allein.

Sabrina Eichler

März

Ich sehe viele Hasen
Dort im Rasen,
in der Sonne,
was für`ne Wonne.
Es war im März,
doch es war kein Scherz.
Sie waren alle froh
Und die Igel ebenso.
Sie liefen in den Wald,
da war`s bald nicht mehr kalt.

Philipp Hinzmann

April

April, ach April,
der macht was er will.
Wind, Regen und vieles mehr –
Wer mag bloß dieses Wetter, wer?
Aber, seht wie schön die Blumen schon blühen,
der April braucht sich deswegen nicht bemühen.
Lustig sieht man auf den frischen grünen Blattspitzen,
die Tautropfen hinunter gleiten und flitzen.

Manchmal ist er mild,
aber manchmal auch wild.
Baden kann man in seiner Zeit noch nicht,
aber er hat ein mildes Tageslicht.
Sternzeichen sind Widder und Stier.
Mancher hat Geburtstag hier.
Ja, ja der April,
der macht was er will.

Philipp Kuttig

12 Monate

Januar, Februar, März,
der Winter ist kein Scherz.
Bringt Schnee, Eis und Rodelbahn
und lässt uns mit dem Schlitten kehrn.
April, Mai, Juni,
der Osterhas sitzt im grünen Gras.
Die Vögel singen ihre Lieder
und ich freue mich da wieder.
Juli, August, September,
die Sonne brennt heiß,
da schmeckt das Eis,
die Ferien sind da,
ich juble: „Hurra!“
Oktober, November, Dezember,
das Obst fällt von den Bäumen runter,
der Wald wird immer bunter.
Weihnachten naht schon bald
und wieder wird es bitter kalt.

Mario Vogt

Sommer

Einmal nach Australien fliegen
und dann dort am Strande liegen.
Einmal liegen in der Sonne und genießen diese Wonne.
Einmal in den Wüstenstaub,
das wäre dann ein ganz anderer Urlaub.
Das alles kann der Sommer bieten
und man braucht ihn nicht mal mieten.
Doch der Sommer kommt nicht dahinter
wie das so ist im Winter.

Der Sommer zeigt uns wie man lacht
Und richtig tolle Sachen macht.
Er macht, dass wir in der Sonne schwitzen,
wenn wir im weißen Sand am Strande sitzen.
Er steuert wie das Wetter wird,
mal warm oder verwirrt.
Die Sonne lässt das Wasser funkeln.
Der Mond, der macht das dann im Dunkeln.

Julia Zimmermann

Der Stier

Ich berichte heut über ein Tier.
Es ist ein großer, bulliger Stier.
Der gehört aber nicht mir,
denn er ist ein wildes Tier.
Wütend reagiert er auf „Rot“
dann bekommt man ihn nicht so leicht wieder ins Lot.
Hat er überstanden seinen Auftritt im Ring,
wird er gefeiert wie ein ganz großer King.

Nico

Die Spinne

Die Spinne spinnt ein großes Netz.
Sie gibt nicht auf, spinnt bis zuletzt.
Alle spinnen sich was zusammen,
sodass sie aneinander rammen.
In der Spinnerei wird viel versponnen,
von einem Gramm bis zu vielen Tonnen.

Steffi Winter


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